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Ansprechpartner

Gisela Bosle

Frau
Gisela Bosle

Tel: 0241 18025-55
gisela.bosle[at]DRK[dot]ac

Robenstraße 49
52070 Aachen

Flüchtlingshilfe des DRK in der Städteregion Aachen

Flüchtlinge im Erstaufnahmelager (c) DRK LV Sachsen

Im Auftrag zahlreicher Kommunen betreut der Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Städteregion Aachen Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen in den Städten Aachen, Alsdorf, Herzogenrath, Stolberg, Monschau und Würselen. Diese Aufgabe entspricht der Satzung und den Grundsätzen des Roten Kreuzes, das sich überall dafür einsetzt, menschliches Leiden zu verhindern und zu lindern. Das Rote Kreuz unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Es ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Wieviele Flüchtlinge betreut das Aachener Rote Kreuz?

Das Aachener Rote Kreuz betreut rund 2.000 Flüchtlinge in 15 Noteinrichtungen des Landes NRW.

Wie werden die Menschen betreut?

Ein Team von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berät und betreut Flüchtlinge vor Ort in den Einrichtungen. Hinzu kommen zahlreiche ehrenamtlich engagierte Helfer, welche die Flüchtlinge bei ihrer Integration unterstützen. Für Kinder und Jugendliche, ebenso für die Erwachsenen, werden in den Einrichtungen außerdem zusätzliche Aktivitäten angeboten. Küchen bzw. Essensausgaben sowie ein Hausmeisterservice sorgen für die alltäglichen Bedürfnisse. Der kooperierende Sicherheitsdienst dient dem Schutz der Bewohner und bietet außerhalb der Betreuungszeiten einen Ansprechpartner vor Ort.

Wie kann ich konkret helfen?

Sachspenden

Sachspenden für Flüchtlinge nimmt die Kleiderkammer des Roten Kreuzes entgegen. Benötigt wird zum einen der Jahreszeit entsprechende Kleidung und Kinderbekleidung sowie Bettbezüge und Handtücher. Auch Spielsachen werden gerne entgegen genommen.

Die Sachspenden können gut verpackt u.a. in der Geschäftsstelle Henry-Dunant-Platz 1, 52146 Würselen täglich von 7:30 bis 16:30 Uhr abgeben werden. Jeden Werktag (außer samstags) von 10:00 bis 13:30 Uhr nehmen auch die Mitarbeiter des Kleiderladens in der Hein-Janssen-Straße 20-22 in der Aachener Innenstadt Sachspenden persönlich entgegen.

Weitere Informationen zu Sachspenden erhalten Sie hier.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Zur Begleitung der Bewohner der Notunterkünfte und Flüchtlingswohnheime sucht das DRK in der StädteRegion Aachen Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen - z.B.:

  • zur Unterstützung beim Erlernen der Deutschen Sprache
  • zur Begleitung zu Ämtern, Ärzten, Krankenhäusern,
  • zur Mithilfe bei Freizeitgestaltung und Veranstaltungen
  • und vielem mehr

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden vom DRK auf ihr Engagement vorbereitet. Während ihrer Arbeit werden sie pädagogisch begleitet und haben die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Treffen mit anderen Freiwilligen auszutauschen.

Weitere Informationen zu einer ehrenamtlichen Mitarbeit erhalten Sie hier.

Warum kann ich meine Spenden nicht direkt in den Wohnheimen abgeben?

Alle Flüchtlinge in der StädteRegion Aachen haben die Möglichkeit, die DRK-Kleiderläden in Anspruch zu nehmen.

Der Zugang zu den Notunterkünften ist zum Schutz der Bewohner nicht ohne weiteres möglich.

Die Räumlichkeiten in den Erstaufnahmeeinrichtungen sind für eine direkte Übergabe der Sachspenden an die Vielzahl der dort lebenden Menschen nicht geeignet. Deshalb nehmen wir die Spenden gerne zentral in unserer Geschäftsstelle oder in unserem Kleiderladen entgegen. Nur so haben wir die Möglichkeit, die Spenden zu sortieren und sie bedarfsgerecht weiter zu verteilen.

Weitere Informationen:

Migration und Suchdienst

Hilfen im Netz - WDR-Projekt "Flüchtlinge in NRW"

Mit dem Online-Projekt "Flüchtlinge in NRW" möchte der WDR Menschen, die in diesen Tagen zu uns nach Deutschland kommen sowie freiwilligen Helferinnen und Helfern eine Orientierungshilfe anbieten.

Zu diesem Zweck hat der WDR u.a. eine Karte entworfen, auf der wir wichtige Anlaufstellen und Informationen über Flüchtlingsinitiativen aus ganz NRW zusammentragen.


Interaktive Karte:

http://www1.wdr.de/themen/politik/fluechtlinge/fluechtlings-initiativen-nrw-100.html

Außerdem beantwortet der WDR.de wichtige Fragen für geflohene Menschen in englischer Sprache:

http://www1.wdr.de/themen/politik/fluechtlinge/refugees-nrw-100.html

Des Weiteren bietet der WDR und die Deutsche Welle verschiedene Deutschkurse im Netz an. Interessierte können sich hier informieren:

http://www1.wdr.de/themen/politik/fluechtlinge/deutsch-lernen-im-netz-100.html

Eine Zusammenfassung des Projektes des WDR  finden Sie noch einmal auf der Übersichtsseite:

http://www1.wdr.de/themen/aktuell/fuer-fluechtlinge-und-helfer100.html