· Pressemitteilung Aachen

Betrugswarnung: Vorsicht vor falschen Helferinnen und Helfern

Die Polizei Aachen hat kürzlich vor einer aktuellen Betrugsmasche in der Region gewarnt. Demnach geben sich Täterinnen und Täter an privaten Haustüren als Beschäftigte von Hilfs oder sozialen Diensten aus, um so Zugang zu Wohnungen zu erlangen. Dabei werden beispielsweise Pflegedienste, Reinigungsdienste oder Wohlfahrtsverbände wie das Deutsche Rote Kreuz als Hintergrund vorgetäuscht, um das Vertrauen der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewinnen. Dadurch kommt es immer wieder zu Diebstählen von Wertgegenständen wie Bargeld, Schmuck oder anderen Besitztümern.

Nach Angaben der Polizei kam es bisher in mehreren Ortsteilen im Raum Aachen sowie in den Städten Eschweiler und Würselen zu entsprechenden Vorfällen. 

Der DRK-Kreisverband der StädteRegion Aachen unterstützt die folgenden Empfehlungen der Polizei:

  • Unbekannten Personen ohne vorherige Ankündigung keinen Zutritt zur Wohnung gewähren.
  • Um einen Dienst‑ oder Identitätsnachweis bitten und diesen im Zweifelsfall telefonisch bei der genannten Organisation überprüfen lassen.
  • In verdächtigen Situationen sofort den Notruf 110 wählen und keine persönlichen Daten, Geld oder Wertgegenstände herausgeben.
  • Nachbarn und Angehörige – insbesondere ältere Menschen – gezielt über diese Masche informieren, um gemeinsam wachsam zu sein. 

Der DRK-Kreisverband der StädteRegion Aachen weist ausdrücklich darauf hin, dass befugte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Auftrag des DRK unterwegs sind – beispielsweise um Fördermitgliedschaften zu werben – stets einen Dienstausweis vorweisen können und in einheitlicher Bekleidung mit DRK-Logo auftreten. 

Bei Unsicherheiten steht die DRK‑Servicestelle unter der 02405 6039‑100 zur Verfügung.

Quelle: Aachener Zeitung