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DRK Kreisverband Städteregion Aachen

Henry-Dunant-Platz 1
52146 Würselen

Tel.: 02405 6039-100
Fax: 02405 6039-200

www.DRK.ac
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Die Anfänge der Rotkreuz-Arbeit in Würselen

Der DRK Stadtverband Würselen wurde am 13. April 2013 auf den Mitgliederversammlungen der beiden Ortsvereine Bardenberg und Würselen, durch die Fusion der beiden geschichtsträchtigen Ortsvereine gegründet. Es gibt nun auf dem Stadtgebiet der Stadt Würselen nur noch eine Ortsgliederung des Deutschen Roten Kreuzes. Somit wurde die Zusammenlegung der Ortsteile Bardenberg, Broichweiden und Würselen durch die kommunale Neugliederung im Jahre 1972 innerhalb des DRK umgesetzt.

Zu den Aufgaben des heutigen DRK-Stadtverband Würselen gelangen Sie hier: www.wuerselen.drk.ac

Vereinsgeschichte des DRK Würselen

Nach der Jahrhundertwende, etwa um das Jahr 1904 herum, bildete sich innerhalb des damals bestehenden Kriegervereins eine Sanitätsgruppe. Ihre Tätigkeit erstreckte sich hauptsächlich in internen Unterrichtungen und Übungen in einem Zeitraum von vielleicht zwei drei Jahren.

Ein neuer Anlauf wurde gewagt im Jahre 1909, welches als das Gründungsjahr des Ortsvereines angesehen werden kann. Dies läßt sich den Aufzeichnungen des Kameraden H. Vohs entnehmen. Der damalige Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Bürgermeister Schaeffer

Geschäftsführer: Postangest.   Loreng

Kolonnenarzt: Dr.   Bayer

Kolonnenführer: Polizeisekretär Wirth

Weitere Gründungsmitglieder der Sanitätskolonne vom Roten Kreuz (so hieß sie damals) waren die Herren Beuel. Käfer, Heinrichs, Peters, Brendt und Kalz. Gründungs- und auch Übungslokal war zu dieser Zeit das Restaurant Strang

Richtig in Schwung kam die Arbeit der Sanitätskolonne aber erst nach einem Wechsel des Kolonnenführers. Zum neuen Kolonnenführer ernannt wurde H. Winkler. Regelmäßige Unterrichtungen der Mitglieder, gemeinsame Übungen  mit der Feuerwehr und Sanitätsbetreuungen (damals Sanitätswachen genannt) bei Sportveranstaltungen, Prozessionen und auch Kinderkommunionen brachten rege Betriebsamkeit und viele Anlässe zu Hilfeleistungen.

Ein erster großer Höhepunkt für die zu jener Zeit bestehenden Rot-Kreuz-Gemeinschaften war ein Treffen der Sanitätskolonnen aus Stadt- und Landkreis Aachen im Oktober 1913 auf der Brander Heide in Gegenwart des Bezirkshauptmannes Blumenthal.

Bei Ausbruch des  1. Weltkrieges im Jahre 1914 wurden die Wehrpflichtigen der Kolonne eingezogen und die übrigen kamen auf den Bahnhöfen und an den Lazarettzügen zum Einsatz

Den Beweis ihres Könnens mußten die Helfer der Sanitätskolonne dann sehr schnell am 21. Okt. 193o erbringen. Die Helfer der Kolonne waren vollständig im Einsatz bei dem schrecklichen Grubenunglück  in Alsdorf. Die Bergleute unter ihnen wurden Untertage bei der Rettung und Bergung der verunglückten Bergmänner mit ein­gesetzt.   Für die tatkräftige Hilfe bei dieser Katastrophe erhielt die Sanitätskolonne Würselen eine staatliche Ehrung in Form eines Ordens,   der vom ältesten Mitglied bei feierlichen Anlässen getragen wurde. Dieser Orden ist leider verschollen.

Wiederum eine neue Ära in der Geschichte der Sanitätskolonne begann nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Im Zuge der Umorganisierung und Straffung faßte man die einzelnen Sanitätskolonnen in Bereitschaften zusammen. Dis bisherige Bezeichnung Kolonne wurde geändert in Zug.

Beispiel:   

Bereitschaft   (m) Aachen-Land 3

2.   Zug Würselen

Der Sitz der Bereitschaftsführung war Kohlscheid und als Bereitschaftsführer war Dr. Rosenbaum eingesetzt. Der bisherige Kolonnenführer H. Winkler trat aus dem DRK neuer Prägung aus. Zugführer wurde nun der stellvertretende Kolonnenführer H. Vohs. Die zusätzliche Ausbildung wurde dem Lehrer Graf übertragen und die Ausbildung selbst erfolgte in der Schule Lehnstraße. Trageübungen und sogenannter Ordnungsdienst fanden auf dem Schulhof statt. Die Alarmierung der Mitglieder zu Übungen und Einsätzen wurde damals durch 2 Hornisten bewerkstelligt. Diese mußten durch Würselen's Straßen ziehen und ihre Signale blasen!

Langsm aber stetig wuchs die Zahl der weiblichen und männlichen Mitglieder an. Unterrichts- und Versammlungsraum war noch immer der Keller in der Schule Lehnstraße.

Nicht zuletzt durch die finanzielle Hilfe von Rat und Verwaltung der Stadt Würselen ist es gelungen, einen einsatzkräftigen Zug des DRK Würselen aufzubauen.

Zwischenzeitlich erhielt die freiwillige Feuerwehr Würselen in den frühen fünfziger Jahren ein neues Domizil in der Bissener Straße. Auch das Rote Kreuz durfte für seine Unterrichtungen den Schulungsraum benutzen und erhielt zudem einen Raum zur Lagerung von Ausrüstung (Verbandzeug, Dienstbekleidung). Der Kellerraum in der Schule Lehnstraße diente weiterhin als Lager für schweres Einsatzgerät. Bis in die 6o-ziger Jahre wurden die Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus gemeinsam genutzt.  Die Zusammenarbeit in dieser Zeit kann als sehr kameradschaftlich bezeichnet werden.

Die Notstandsgesetze kamen und damit verbunden organisatorische Änderungen sowie erhöhte Anforderungen an die Hilfsorganisationen. Außerdem fand zu diesem Zeitpunkt auch ein Wechsel in der Zugführung statt. Der bisherige Zugführer W. Keufgens trat aus gesundheits- und Altersgründen zurück. Neuer Zugführer wurde G. Herpin, der auch gleichzeitig die Ausbildung übernahm. Ebenso waren auch Veränderungen im Vorstand eingetreten. Bürgermeister a.D. Küppenbender legte den Vorsitz nieder wegen hohen Alters. Neugewählt wurde Stadtdirektor Delhay. Nach dessen plötzlichem Ableben übernahm dann der neue Stadtdirektor A. Cramer die Stelle des 1. Vorsitzenden. Geschäftsführer war immer noch O. Wisser, Kassierer H. Schlieper und als Zugärzte haben gearbeitet Dr. Kraus, Dr. Heyer und nach dessen unerwartetem Ableben Dr. Nießen. 

Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Würselen

Name Vorname Beruf Amtszeit
Cramer Albert Stadtdirektor
Lompa Georg
Schulz Martin Präsident des Europäischen Parlaments a.D. 15.12.1990 - 02.02.1994
Marschner Karl-Heinz Stadtdirektor
Peltzer Wolfgang Bürgermeister
Breuer Werner Bürgermeister
Nelles Arno Bürgermeister aktuell

Vereinsgeschichte des DRK Bardenberg

Entstehung des DRK Bardenberg (1933 – 1945)

Der Ortsverein Bardenberg im Deutschen Roten Kreuz wurde im Jahre 1933 durch den Aufruf zur Gründung einer „freiwilligen Sanitätskolonne“ vom Deutschen Roten Kreuz durch die Kreisstelle über die Gemeindeverwaltung Bardenberg ins Leben gerufen. Die Bevölkerung wurde gebeten, sich bei der Gemeindeverwaltung Bardenberg zum Dienst im DRK zu melden. Die Gründungsversammlung fand im „Hause Kolberg“, der heutigen Gaststätte Mintmanns, Bardenberg, Dorfstr. 14, unter der Leitung des stellv. Bürgermeisters Dr. Kaufmann (zugleich einer der leitenden Ärzte des Knappschaftskrankenhaus) statt.

Das Knappschaftskrankenhaus Bardenberg stellte dankenswerterweise Ärzte und Räumlichkeiten für die Sanitätsausbildung zur Verfügung.

Im Jahre 1939 erfolgte der Anschluss der freiwilligen Sanitätskolonne vom Deutschen Roten Kreuz Bardenberg an die Bereitschaft Aachen-Land 3, zu der die Züge der freiwilligen Sanitätskolonnen Kohlscheid, Herzogenrath, Halbzug Bardenberg und Halbzug Richterich gehörten. Ebenfalls in diesem Jahr wurden die ersten Ausrüstungsgegenstände (Uniformen) aus eigenen Mitteln der Mitglieder beschafft

Der Schwerpunkt der Ausbildung in den Jahren 1934 –1939 lag – in Erinnerung an das schwere Grubenunglück in Alsdorf im Jahre 1930 – im Bereich des Grubenrettungswesens, zum anderen in der Ausbildung von Personal, das dem Krankenhaus Bardenberg für Notfälle zur Verfügung gestellt werden konnte. Ein weiterer Aufgabenbereich, dem sich der Ortsverein bis heute verpflichtet weiß, war die Betreuung von örtlichen Veranstaltungen.

In den Jahren des zweiten Weltkrieges mussten Aufgaben übernommen werden, die umstände- oder zeitbedingt waren und im wesentlichen von der politischen Führung angeordnet waren. Dazu gehörte die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe im Rahmen der Luftschutzmaßnahmen ( im Saal der damaligen Gaststätte Eschweiler, Grindelstr. ) und besonders im Jahre 1940 die Betreuung durchziehender deutscher Truppen in Richtung Westen. Zwischen 1942 bis 1944 war das DRK Bardenberg nach schweren Bombenangriffen auf das Stadtgebiet 8 mal im Einsatz.

Die Frauenabteilung übernahm die Leitung und Betreuung des aus Aachen ausgelagerten Altenheims „Karin-Göring-Stift“ im damaligen Arbeitsdienstlager Bardenberg- Hühnernest.

Hinzu kam die Unterhaltung von Hilfsstellen für die Bevölkerung und Truppen und die Begleitung von Patienten des Krankenhauses Bardenberg bei Evakuierungstransporten, sowie die Unterstützung des Krankenhauspersonals auch während der militärischen Besetzung bis Ende 1945.

Das DRK Bardenberg in der Zeit von 1945 – 1983

Beginn nach 1945

Schon bald nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches fanden sich Ende des Jahres 1945 einige ehemalige Helfer in der Gaststätte Mintmanns, Grindelstr., zusammen, um über die Weiterführung der Rot-Kreuz-Arbeit zu beraten.

Am 17.03.1945 kam es in Anwesenheit von 13 Interessenten zur Wahl des ersten Vorstandes der Nachkriegszeit, und zwar nach den Bestimmungen des Landesverbands Nord-Rheinprovinz mit Sitz in Düsseldorf. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

Kolonnenführer                     Joseph Mertens

Kassierer                                Wilhelm Bosch

Schriftführer                           Norbert Fuhren

Zeugwart                                Heinrich Bosch

Beisitzer                                 Johann Sieprath

Die Anwesenden beschlossen die Bildung einer selbstständigen Kolonne und die Aufhebung der Abhängigkeit von Kohlscheid.

Der neue Vorstand stellte hohe Erwartungen an die DRK- Mitglieder, was u.a. in folgendem Beschluss zum Ausdruck kommt:

„Wenn der Helfer 3 mal unentschuldigt fehlt, wird er ohne weitere Berichtigung als Mitglied gestrichen (aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 01.09.1946).“

Damit war der erste Schritt eines Neubeginns getan. Neue Aufgaben ließen nicht lange auf sich warten. Seit 1947 wurden wieder Sportveranstaltungen betreut. Der DRK- Ortsverein war als Wohlfahrtsverband an der Verteilung von Auslandsspenden in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Gemeinde Bardenberg und der Caritas beteiligt und seit 1948 durch einen Beauftragten im Sozial- und Flüchtlingsausschuss der Gemeinde Bardenberg vertreten.

Der Katalog der vom Ortsverein Bardenberg wahrzunehmenden Aufgaben wurde immer umfangreicher. Zu ihnen gehörten Sanitätsdienste bei jeglicher Art von Veranstaltungen, ebenso wie die Ausbildung in Erster Hilfe.

Im Jahre 1955 machte das DRK auf einer Werbeveranstaltung – in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bardenberg – in größerem Rahmen auf sich aufmerksam. Der Erfolg dieser Aktion stellte sich bald ein. Die Mitgliederzahl begann zu steigen, wenn auch zunächst nur langsam.

Von 1959 bis 1977 versah das DRK Bardenberg an Wochenenden und Feiertagen den vom DRK-Kreisverband übernommenen Unfallrettungsdienst auf der Bundesautobahn im Streckenabschnitt Aachen (Europaplatz) – Buir.

Ebenfalls war der Ortsverein durch die Bereitstellung von Helfern am Aufbau der 11. Sanitätsbereitschaft auf Kreisebene im Rahmen des Katastrophenschutzes beteiligt.

Diese Aufgabe wird bis heute mit erheblichem Zeitaufwand von Mitgliedern des Zuges wahrgenommen. Seit 1973 bildet der DRK- Zug Bardenberg zusammen mit dem DRK- Zug Würselen den 1. Sanitätszug im erweiterten Katastrophenschutz des Kreises Aachen. Im Rahmen dieser Arbeit war der 1. Sanitätszug an mehreren Großübungen im Katastrophenschutz des Kreises Aachen beteiligt.

Im Jahre 1964 wurde der heute im Bereich der Unfallrettung nicht mehr wegzudenkende Blutspendedienst aufgenommen. Jährlich werden zwei, seit 1981 drei Termine in Bardenberg durchgeführt, an denen sich regelmäßig 60 bis 80 Blutspender beteiligen. Diese Beteiligung kann als bemerkenswert bezeichnet werden.

Große Aufgaben hatte das DRK Bardenberg im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 1100-jährigen Bardenberger Gemeindejubiläums einschl. des Fernsehwettbewerbs „Spiel ohne Grenzen“ zu bewältigen. Der Tätigkeitsbericht für das Festjahr 1967 weist allein 29 Einsatztage aus, bei denen 225 Einsatzkräfte 281 Menschen betreuten.

Weiterhin unterstützte das DRK Bardenberg die Hauptwache Würselen der Kreisfeuerwehr durch die Bereitstellung von Helfern im Krankentransportdienst an Wochenenden und Feiertagen.

Die ständige Aufgabenerweiterung, die immer mehr Raum einnehmende Breitenausbildung und die1966 gegründete Gruppe des Jugendrotkreuzes, die zur Durchführung einer effektiven Jugendarbeit mit in die Räume des DRK aufgenommen wurde, brachten es mit sich, dass der für die regelmäßig durchzuführenden Unterrichtsabende zur Verfügung stehende Klassenraum und der Materialraum nicht mehr ausreichten. Nach Verhandlungen mit der damaligen Gemeinde Bardenberg wurden dem DRK Material- und Lagerräume im Dachgeschoss der Schule Lindenplatz zugewiesen. Eine endgültige Lösung konnte dies jedoch nicht sein, wie sich bald herausstellte: durch Feuchtigkeit abbrechende Wandflächen verlangten nach Abhilfe. Die Gemeinde (seit der kommunalen Neugliederung am 01.01.1972 die Stadt Würselen) war nicht in der Lage, die erforderlichen hohen Renovierungskosten aufzubringen. Eine Lösung zeichnete sich im Jahre 1976 ab, als die Stadt nach freigewordenen Verwaltungsräumen einen Schulungsraum sowie zwei weitere Räume im Rathaus Bardenberg im Mietverhältnis zu günstigen Bedingungen zur Verfügung stellte. Die Helferinnen und Helfer des DRK gingen – unterstützt durch das Jugendrotkreuz – daran, die erforderlichen, nicht unerheblichen Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Am 29.12.1976 erfolgte in einer Feierstunde die Übernahme der neuen Unterkunft. Aus verwaltungsorganisatorischen Gründen wird eine wohl langfristige und ausreichende Unterbringung in der ehemaligen Schule Lindenplatz (jetzt Nutzung als Jugend- und Vereinshaus) vorbereitet. Es werden dort ein Unterrichtsraum sowie Räume für Geschäftsführung und Materiallagerung zur Verfügung stehen.

Wie bereits oben erwähnt, nahm die Breitenarbeit immer größeren Raum ein. Seit 1969 sind regelmäßige Unterrichtsabende für Führerscheinbewerber in „Sofortmaßnahmen am Unfallort“ eingerichtet. Gleichzeitig führt das DRK  je nach Bedarf Erste-Hilfe-Kurse zur Ausbildung interessierter Bevölkerungsgruppen durch.

Die Technisierung machte auch vor dem DRK nicht halt. Der Helfer und die Helferin, die mit ihrer Verbandstasche ausgerüstet, bei den vielfältigen Betreuungsdiensten nicht wegzudenken sind, könnten ohne Zuhilfenahme der modernen Technik nicht mehr effektiv arbeiten. So waren sowohl das JRK als auch der DRK- Zug gezwungen, Krankentransportfahrzeuge, die eine größere Mobilität und damit schnellere Hilfe ermöglichen, anzuschaffen. So besitzen das DRK und JRK Bardenberg zusammen 3 Fahrzeuge, die zur Wahrnehmung der verschiedenen Aufgaben unbedingt erforderlich sind. Bereits seit einigen Jahren werden 2 behinderte Kinder 2 mal täglich zu einer Aachener Sonderschule gefahren. Wäre dieser Dienst nicht übernommen worden, könnten u. U. diese beiden Kinder keine ihrer Behinderung entsprechende Schule besuchen. Ebenfalls wird 14-tägig der Transport von Behinderten aus den Städten Alsdorf, Herzogenrath, und Würselen zu Treffen von Behinderten nach Herzogenrath mit diesen Wagen übernommen. 

Zu einer ständigen Einrichtung ist der Einsatz der Fahrzeuge bei Seniorenveranstaltungen (Altennachmittage, Karnevalsveranstaltungen, usw. ) sowohl kommunaler als auch freier Träger, die vereinseigenen Sommerfeste sowie der Sanitäts- und Betreuungsdienst bei örtlichen Sportveranstaltungen geworden. Manchen alten oder behinderten Menschen wäre ohne diese Hilfe eine Teilnahme unmöglich.

Bereits mehrmals erwähnt wurde das seit 1966 bestehende JRK. Dieser Jugendverband im DRK widmet sich neben der Unterstützung des DRK- Zuges bei dessen Aufgaben im Wesentlichen der Jugendarbeit. Erwähnt seien hier von den vielen Aktivitäten die Weihnachtsaktionen für bedürftige Familien und Kinder, Fahrten und Besichtigungen, Sommerfeste Jugendkostümbälle und Verkaufsbasare.

Die Erfüllung dieser umfangreichen Aufgaben wäre ohne die Unterstützung der ehemaligen Gemeinde Bardenberg oder nachher der Stadt Würselen, ohne die vielen Bürger, die bei unserer jährlichen Bardenberger Haussammlung eine offene Hand haben, und ohne die von Zeit zu Zeit durchgeführten Altkleidersammlungen nicht möglich gewesen.

Das DRK Bardenberg in der Zeit von 1983 – 2003

Im Jahr 1983 feierte der DRK Ortsverein Bardenberg sein 50-jähriges Bestehen. Hierzu wurde auf dem alten Schulplatz ein Festzelt errichtet und vom 27.05. bis 29.05.1983 mit einem Ehrenabend, Großer Bunter Abend und Dorfabend des Anlasses angemessen gedacht. Leider war das Fest von sintflutartigem Regen begleitet, so dass der Zuspruch seitens der Bardenberger Bevölkerung eher mäßig war.

Auch in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war die Arbeit des Ortsvereins von den verschiedensten Aktivitäten geprägt. So begleitete ein Sanitätsdienst den jährlichen Martinszug, die Kinderfeste der CDU- und SPD-Ortsverbände sowie die Karnevalsumzüge und Sportturniere. Darüber hinaus war der Ortsverein in den 14-tägigen Fahrdienst Behinderter in die HOT Herzogenrath eingebunden.

Ein Schwerpunkt der Arbeit lag im Bereich des Blutspendedienstes. Hier konnten die Spendetermine von zwei auf vier Termine pro Jahr angehoben werden. Zu den mehr oder weniger langjährigen Spendern kamen zunehmend neue Erstspender hinzu. Dies führte im Laufe der Jahre zu einer Verdopplung des Spendenergebnisses. Großen Zuspruch fanden die im Rhythmus von ca. zwei Jahren durchgeführten Blutspenderehrungen. Erstmals konnten im Jahr 2002 drei Hundertfach-Spender geehrt werden. Das DRK ist auch in Zukunft auf viele freiwillige Blutspender angewiesen, zumal seit Jahren – gerade in den Sommermonaten – zu wenige Blutkonserven vorhanden sind.

Im Jahre 1983 hatte der DRK-Ortsverein Bardenberg wie auch der Kreisverband Kreis Aachen e.V., einen herben Verlust zu beklagen. Es verstarb der sehr engagierte und immer für die Belange des DRK, über den Ortsverein hinaus, aktive Geschäftsführer Norbert Fuhren. Im Jahre 1993 verstarb der seit 1969 amtierende Vorsitzende Peter Dohmen (bis 1972 Gemeindedirektor der Gemeinde Bardenberg). Ihm folgte als Vorsitzender Fritz Rewinkel, der – leider viel zu früh – im Jahre 1997 verstarb. Seine Nachfolge trat der bisherige stellvertretende Vorsitzende Heinrich Kaiser an.

Die immer umfangreicher werdenden Aufgaben brachten es mit sich, dass die in der ehemaligen Schule Am Lindenplatz eingerichtete Unterkunft zu klein wurde. So bezog der Ortsverein im Jahre 1996 eine neue Bleibe im ehemaligen Wasserwerk an der Niederbardenberger Straße.

Im Jubiläumsjahr 2003 muss mit Bedauern festgestellt werden, dass das Ehrenamt immer weniger Zuspruch findet. Von dieser Zeiterscheinung bleibt auch der DRK-Ortsverein Bardenberg nicht verschont. Aufgrund des Mangels an aktiven Mitgliedern können nicht mehr alle Aufgaben und Anfragen in wünschenswerter Weise erfüllt werden. Das DRK hofft, dass dies nur eine kurzfristige Erscheinung ist und sich bald wieder mehr Männer und Frauen zum Dienst zur Verfügung stellen.

Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Bardenberg

Name Vorname Beruf Amtszeit
Breuer Josef Bürgermeister 1952 - 1956
Förster Wilhelm Gemeindedirektor 1957 - 1969
Dohmen Peter Gemeindedirektor 1969 - 1993
Rewinkel Fritz Oberverwaltungsrat 1993 - 1997
Kaiser Heinrich Oberschulrat 1997 - 2013