Sie sind hier: Angebote / Unser Kursangebot / Helferausbildung

Ansprechpartner

Thomas Klein
Foto: DRK Aachen

Herr
Thomas Klein

Tel: 02405 42926-26
thomas.klein[at]DRK[dot]ac

Henry Dunant Platz 1
52146 Würselen

Die Helfergrundausbildung

Die Helfergrundausbildung steht am Anfang einer jeder Tätigkeit beim DRK und vermittelt den Helfern ein komplexes Wissen und ist Grundlage für die Multifunktionalität einer DRK-Katastrophenschutzeinheit. Desweiteren dient sie zum Aufbau von weitreichenden Fähigkeiten.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Module der Grundausbildung näher vor.

Allgemeiner Teil

Der Kurs Allgemeiner Teil zielt vor allem darauf ab die Helfer mit den Grundlagen der Arbeit im DRK vertraut zu machen. Aus diesem Grund werden im Allgemeinen Teil vor allem folgende Themen gelehrt: Grundlagen der Einsatzlehre, Was ist eine DRK-Einsatzeinheit und wie ist diese aufgebaut? Desweiteren werden den Helfern der Unterschied zwischen Leitungs- und Führungskräften aufgezeigt und ihnen Grundlagen des Helferschutzes, des Zivil- und des Katastrophenschutzes vorgestellt. Auch werden den Helfern die wichtigsten Regelungen und Ordnungen für die gemeinsame Arbeit im DRK aufgezeigt.

Die Ausbildungszeit beträgt insgesamt zwei Tage, jeweils von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Anmeldung

Einführungsseminar

Im Einführungsseminar werden grundlegende Informationen über das Deutsche Rote Kreuz vermittelt. Das umfasst die Geschichte des Roten Kreuzes, woher der Name kommt und was sich dahinter verbringt. Weiterhin lernen die Kursteilnehmer die Grundsätze des Roten Kreuzes, das humanitäre Völkerrecht und die Genfer Konventionen kennen, die bekanntlich die Grundlage der Arbeit des Roten Kreuzes bilden. Zusätzlich werden noch weitere Themen im Seminar angesprochen, die hier keine Beachtung erfahren.

Die Gesamtdauer der Ausbildung beläuft sich auf zwei Tage jeweils von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Anmeldung

Erweiterte Erste Hilfe

Die Ausbildung Erweiterte Erste Hilfe (ehemals San A) ist die Vertiefung der Lehrinhalte aus der Erste-Hilfe. Weiterhin werden grundlegende Vorgänge im menschlichen Körper erörtert. Zusätzlich werden auch erste grundlegende Maßnahmen der Notfallmedizin gelehrt und geübt. Die Ausbildung erstreckt sich über einen Tag (09:00 Uhr bis 18:00 Uhr).

Anmeldung

Grundausbildung Betreuungsdienst

Der Betreuungsdienst setzt sich aus zwei sich ergänzenden Komponenten zusammen. Einmal aus dem Bereich "Soziale Betreuung und Unterkunft" und dem Bereich "Verpflegung". In der Grundausbildung Betreuungsdienst werden diesbezüglich die Grundlagen des Bereichs Soziale Betreuung und die Grundlagen des Verpflegungsdienstes vorgestellt. Weiter lernen die Seminarteilnehmer die Fachgruppe Betreuung kennen.

Die Ausbildungszeit beträgt zwei Tage, von jeweils 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Anmeldung

Grundausbildung Technik und Sicherheit

Die Grundausbildung Technik und Sicherheit soll die Teilnehmer maßgeblich für die Gefahren und die Unfallverhütung in Einsatzlagen sensibilisieren. Deswegen werden die Helfer in allgemeinen Maßnahmen zur Einsatzsicherung und zum persönlichen Schutz unterrichtet. Die Helfern lernen weiter den Umgang mit Werkzeugen und den Zeltauf- und abbau. Sie werden auch in allgemeine Unfallverhütungsvorschriften eingewiesen.

Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Tage von jeweils 09:00 Uhr - 18:00 Uhr.

Anmeldung

Fachdienstausbildung ...

... Betreuungsdienst

Fachdienstabzeichen "Betreuungsdienst"
Fachdienstabzeichen "Verpflegungsdienst"

Die Aufgabe des Betreuungsdienstes ist die Versorgung von betroffenen Personen eines Großschadensereignisses oder einer Gefahrenlage. Das umfasst die vorübergehende Unterbringung, die Verpflegung sowie die psychische und soziale Betreuung.

Der Betreuungsdienst versorgt dabei maßgeblich die unverletzten Personen beziehungsweise verletzte Personen nach ihrer abgeschlossenen Behandlung durch den Rettungs- und Sanitätsdienst. Der Betreuungsdienst gliedert sich in 3 Unterteilbereiche. Einmal den Fachbereich Verpflegung, dessen Hauptaufgabe die Herstellung und Ausgabe von Warm- und Kaltverpflegung und Getränken darstellt. Der Fachbereich Soziale Betreuung wird oftmals mit dem Fachbereich Unterkunft zusammen gefasst. Zu deren Hauptaufgaben zählen: die Einrichtung und der Betrieb von Notunterkünften, die Verteilung von Gegenständen des persönlichen Bedarfs (Babyartikel, Hygieneartikel, Geschirr, Besteck, etc.) und Bekleidung. Des weiteren ist der Fachbereich zuständig für die Registrierung von Personen, die Durchführung und Begleitung von Personentransporten (z. B. bei Evakuierungen) und die Betreuung besonders hilfebedürftiger Personen.

Der Betreuungsdienst versorgt dabei nicht nur die Betroffenen, sondern auch die am Einsatz beteiligten Helfer.

Die Gesamtausbildungsdauer für das Modul "Betreuungshelfer" beträgt dabei 2 mal 2 Tage von jeweils 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich maßgeblich an dem möglichen Einsatzspektrum, das der Betreuungsdienst abdeckt. Die Helfer lernen in ihrer Ausbildung zum Betreuungshelfer die Aufgaben und die Organisation der Betreuungsgruppe und den Einsatzablauf im Betreuungsdienst kennen. Sie werden in Gesetze, Unfallverhütungs- und Hygienevorschriften und in die Ausstattung ihrer Gruppe eingewiesen. Weiter werden den Helfer Arten von behelfsmäßigen Unterkünften, Anforderung an Gebäude zur Verwendung als Unterkunft aufgezeigt. Nach ihrer Ausbildung können die Helfer Unterkünfte einrichten, diese auch in Betrieb nehmen und Instand halten.

Für das Modul "Verpflegungshelfer" beträgt die Ausbildungszeit 2 mal 2 Tage, ebenfalls von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Auch hier beziehen sich die Inhalte auf einen möglichen Einsatz. Die Helfer lernen in ihrer Ausbildung zum Verpflegungshelfer den Verpflegungsdienst im DRK und die entsprechenden Gesetze und Verordnungen zum Erstellen von Lebensmitteln näher kennen. Sie werden des weiteren in den Maßnahmen zum Betreiben eines Lebensmittellagers und in der Organisation und der Durchführung der Verpflegungsausgaben gezielt unterrichtet. Die Helfer können nach ihrer Ausbildung ein Küchenzentrum aufbauen und Mahlzeiten herstellen.

Anmeldung "Modul Betreuungshelfer"

Anmeldung "Modul Verpflegungshelfer"

... Sanitätsdienst

Fachdienstabzeichen "Sanitätsdienst"

Der Sanitätsdienst ist der wohl bekannteste Fachdienst im Deutschen Roten Kreuz. Neben einer sanitätsdienstlichen Absicherung bei (Groß-)Veranstaltungen ist eine weitere Aufgabe die Unterstützung der Rettungskette bei einer Großschadenslage, wenn die öffentlichen Kapazitäten vom Rettungsdienst nicht mehr ausreichen. Der Sanitätsdienst ist damit auch Teil des rotkreuzspezifischen Wirkens und ermöglicht national und international die Verhütung und Linderung menschlichen Leidens durch den Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Vorraussetzung für die Lehrgangsteilnahme ist eine Erste-Hilfe Ausbildung, die nicht älter als ein Jahr sein darf. Eine Einteilung in verschiedene Module (früher: San A, San B und San C) existiert seit Einführung des neuen Leitfaden nicht mehr. Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab, in der die Helfer ihre praktischen Fähigkeiten und ihr fachliches Wissen unter Beweis stellen müssen.

Die Inhalte der Sanitätsausbildung sind sehr vielfältig. Die angehenden Sanitäter lernen auf eine Bewusstlosigkeit, einen Kreislaufstillstand, Atem- und Herz-Kreislaufstörungen angemessen und richtig zu reagieren. Sie üben weiter die Wundversorgung und Verbände und den Umgang mit Knochen- und Gelenkverletzungen. Auch spezielle Krankheitsbilder, wie zum Beispiel der Schlaganfall, der Herzinfarkt, das akute Abdomen und der Schock sind Bestandteil der Ausbildung. Den Helfern werden zusätzlich die Grundlagen und Maßnahmen bei Hitzeschäden / Verätzungen, Unterkühlungen / Erfrierungen, Vergiftungen, allergischen Reaktionen, dem Sonnenstich und dem Kreislaufkollaps gelehrt. Auch die Behandlung von chriugischen Krankheitsbilder, wie zum Beispiel dem Polytrauma, dem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und möglichen Thoraxverletzungen sind elementarer Bestandteil der Ausbildung. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit den Themen Rechtsfragen, Rettungs und Transport.

Die Gesamtausbildungsdauer beträgt 48 UE á 45 min. Die Prüfung dauert dabei eine Stunde á 60 min und umfasst eine Reanimation, ein internistisches Fallbeispiel und ein chirugisches Fallbeispiel. Um eine immer gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, sind von den Sanitätern innerhalb von 3 Jahren mindestens 24 Fortbildungsstunden nach zu weisen. Zusätzlich ist nach den drei Jahren die Sanitätsprüfung nochmals zu absolvieren.

Anmeldung

... Technik und Sicherheit

Der Fachdienst Technik und Sicherheit ist ein mittlerweile unverzichtbarer Teil in der DRK-Einsatzeinheit. Die Helfer dieser Einheit stellen die Stromversorgung im Einsatz sicher, helfen beim Zeltaufbau, leuchten entsprechende Einsatzstellen ausreichend aus und sorgen für eine ausreichende Wasserversorgung. Die Helfer nehmen für die Gruppe Betreuung die Feldküche in Betrieb und tragen Sorge für eine ausreichende Absicherung der Helfer im Katastropheneinsatz.

Die Gesamtdauer der Ausbildung beträgt insgesamt 4 mal 2 Tage von jeweils 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die gesamte Ausbildung besteht aus 4 Modulen. Das erste Modul "Technische Grundfertigkeiten dient vor allem dem Erwerb von grundlegenden Wissen zu den Einsatzfahrzeugen, zu Leinen und Knoten, zu Gasleuchten und Heizgeräten und zur Absicherung von Gefahrenstellen. Modul zwei "Stromversorgung im Einsatz" liefert den Helfern Grundlagen zur Elektrotechnik, Wissen zur netzunabhängigen Stromversorgung bzw. zur Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz und zur Auswahl und Prüfung von elektrischen Betriebsgeräten. "Küchentechnik und Wasserversorgung" stellt Modul 3 dar. Hier erlernen die Helfer den richtigen Umgang mit Flüssiggas, die Grundlagen der Wasserver- und entsorgung und das Errichten von Versorgungsleitungen für das Küchenzentrum bzw. den Feldkochherd. Das letzte Modul, Modul 4, ist der Abschlusslehrgang, in dem die Helfer ihre praktischen Fertigkeiten in einer Abschlussübung unter Beweis stellen müssen.

Anmeldung

... Information und Kommunikation

Der Fachdienst Information und Kommunikation stellt innerhalb der Einsatzeinheit keine eigene Gruppe dar, trotzdem ist sie unverzichtbar. Die Mitglieder dieses Fachdienstes unterstützen vor Ort die Einsatzleitung bzw. Abschnittsleitung, indem sie Informations- und Kommunikationsanbindung durch Fernsprech-, Fernschreib-, Telefax-, Funkeinrichtungen (BOS) schaffen. Sie wickeln annähernd den kompletten Kommunikationsbetrieb ab. Dabei setzen und empfangen sie Nachrichten, vermitteln Gespräche, dokumentieren die Kommunikation, stellen die Erreichbarkeit von Personen sicher und beseitigen unter Umständen auch Störungen.

Die ganze Ausbildung besteht aus vier Modulen und der Zeitaufwand beträgt dabei je Modul jeweils zwei Tage von 09:00 bis 18:00 Uhr. Die Hauptlehrinhalte des Modul eins sind dabei folgende: Die Aufgaben der Information und Kommunikations-Gruppe, rechtliche Grundlagen für die Arbeit, die Einsatzmöglichkeiten unterschiedliche Fernmeldemittel, Standart-Fernsprechgeräte, Verlängerung von Fernsprechanschlüssen, der Fernverkehr und die Sprechfunkgeräte, Funkmeldeempfänger und deren Zubehör. Im Modul zwei werden den Auszubildenden die Grundlagen der Elektrotechnik, die Erdung und der Potenzialausgleich im Fernmeldedienst und die Messtechnik erklärt. Sie lernen ferner den Feldkabelauf- und abbau und die Fernsprechverkehrsabwicklung an End- und Vermittlungsgeräten. Modul drei vertieft das bereits aufgebaute Wissen, indem die angehenden IuK-ler Betriebsfunknetze und -geräte und erweiterte Kenntnisse über die BOS-Funktechnik erwerben. Die Helfer erlernen den Aufbau und Einsatz von mobilen Funkantennen und wissen um die grundlegenden Charakteristika von Digitalen Funknetzen und von DSL bzw. ISDN. Des weiteren können die Helfer nach Besuch des Modul drei komplizierte Fernmeldenetze aufbauen und betreiben. Das letzte Modul, Modul vier, werden die erworbenen Fachkenntnisse durch eine praktische Übung vertieft und nachgewiesen.

Anmeldung

Sonstige Ausbildungen

Ausbildungsmodule LV Nordrhein