Der DRK Hausnotruf. Foto: A. Zelck/ DRKS
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Ansprechpartner

Team Hausnotruf

Tel: 02405 6039 140

Henry Dunant Platz 1
52146 Würselen

Häufige Fragen zum Hausnotruf

Haben Sie eventuell noch Fragen zum Hausnotruf? Dann nutzen Sie doch unsere Sammlung von häufigen Fragen zum Thema. Oder kontaktieren Sie uns mittels unseres Kontaktformulars.

  • Für wen ist der Hausnotruf geeignet?

    Der Hausnotruf ist für Menschen gedacht, die ...

    • aufgrund von Krankheit, Behinderung oder ihres Alters, jederzeit mit gesundheitlichen Risiken rechnen müssen
    • bei einem Notfall zu Hause gerne Hilfe "auf Knopfdruck" herbeiholen möchten
    • sich aufgrund einer vorzeitigen Krankenhaus-Entlassung alleine zu Hause noch sehr unsicher fühlen
    • sich als werdende Mütter in einer Risikoschwangerschaft befinden
    • ihren Angehörigen und Freunden ein sicheres Gefühl geben möchten

    ... auf ein selbstständiges und unabhängiges Leben im vertrauten Umfeld, deswegen aber auf gar keinen Fall verzichten möchten.

    Mit dem Hausnotruf bietet das DRK diesen Menschen zu Hause rund um die Uhr ein Höchstmaß an Sicherheit, Unabhängigkeit und schneller Hilfe.

  • Wer übernimmt die Kosten für den Hausnotruf?

    Bei Menschen mit anerkanntem Pflegegrad trägt die Pflegekasse auf Antrag und unter bestimmten Voraussetzungen die monatliche Teilnahmegebühr des einfachen Hausnotruf-Basispakets. Auf Wunsch unterstützen wir Sie gerne in der Antragstellung bei Ihrer Pflegekasse. Natürlich können Sie das Hausnotruf-Basispaket auch ohne Vorliegen eines Pflegegrades bei uns beauftragen. Die Teilnahmegebühren zum Beispiel für das Hausnotruf-Basispaket und eventuelle private Zusatzleistungspakete, welche z.B. unter anderem eine Schlüsselhinterlegung in der DRK-Hausnotrufzentrale und den Hausnotruf-Einsatzdienst beinhalten, rechnen wird dann direkt mit Ihnen ab. Informationen zu den aktuellen Preisen der einzelnen Leistungspakete finden Sie im Reiter „Preisübersicht“ und in unserem aktuellen Hausnotruf-Prospekt.

  • Was passiert, wenn ich den Notrufknopf nicht selbst drücken kann?

    Auf Wunsch wird zusätzlich auch eine tägliche O.K.-Meldung* angeboten, mit der sich der Hausnotrufteilnehmer einmal täglich ganz einfach per Tastendruck ,auf die so genannte "Tagestaste" auf der, Hausnotruf-Basisstation meldet.

    Wird ein bestimmter Zeitrahmen dabei überschritten, erfolgt vom Hausnotrufgerät automatisch eine entsprechende Meldung an die DRK-Hausnotrufzentrale. Dort werden dann - wie bei einem Notruf- entsprechende Hilfemaßnahmen eingeleitet.

     

    *Die Einbindung der Leistungen "DRK-Hausnotruf-Einsatzdienst mit Schlüsselhinterlegung" und die Zusatzfunktion "O.K.-Meldung/Tagestaste" sind nur in Kombination mit den zum "Hausnotruf-Basispaket" dazu buchbaren Zusatzleistungen "Standard" oder "Komfort" gegen Aufpreis möglich.

  • Wie funktioniert der Hausnotruf?

    Das Hausnotrufsystem besteht aus einem kleinen, handlichen Funksender der entweder an einer Halskette oder wie eine Uhr am Armband getragen wird und einer Basisstation, welche zusätzlich zum Telefon in der Wohnung aufgestellt wird.

    Das DRK-Hausnotrufsystem ist rund um die Uhr einsatzbereit und kann in verschiedenen Situationen, wie z. B. bei einer plötzlich auftretenden Atemnot, einem Sturz oder sogar bei der Bedrohung durch Feuer oder Einbruch, ganz leicht bedient werden:

    Nach Notrufauslösung wird von der Hausnotruf-Basisstation in der Wohnung über das Telefonnetz automatisch eine Verbindung zur DRK-Hausnotrufzentrale in Würselen hergestellt. 
    Sobald der Alarm dort eingetroffen ist, kann der Hilfesuchende mit dem Alarmbearbeiter "frei in den Raum hinein" sprechen und so mitteilen, was passiert ist.
    Zusätzlich werden in der DRK-Hausnotrufzentrale neben Namen und Anschrift auch eventuell hinterlegte Krankheitsdaten sofort angezeigt.
    Hilfsmaßnahmen können somit auch eingeleitet werden, wenn der Hilfesuchende einmal nicht in der Lage sein sollte mit dem Alarmbearbeiter zu sprechen.

    Nach Ermittlung des Hilfebedarfes können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

    Dazu gehören beispielsweise:

    • Die Entsendung des DRK-Hausnotruf-Einsatzdienstes*, welcher mit den beim DRK hinterlegten Schlüsseln in die Wohnung begibt, um die Situation dort einzuschätzen. Bei Bedarf wird eine „Erste Hilfe“ geleistet und sofern notwendig wird weitere Hilfe (z. B. Notarzt) angefordert.

    • Die telefonische Alarmierung von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn, die im Besitz der Haus- und Wohnungsschlüssel sind

    • Die Benachrichtigung von Angehörigen z. B. bei Einweisung in ein Krankenhaus

    • Die Alarmierung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Notdienstes

    • Benachrichtigung des für den Teilnehmer zuständigen Pflegedienstes (z. B. bei Pflegenotfall)

    • Die Alarmierung des örtlichen Rettungsdienstes/Notarztes

    • Auf Wunsch wird zusätzlich auch eine O.K.-Meldung* angeboten, mit der sich der Hausnotrufteilnehmer einmal täglich per Tastendruck auf die „Tagestaste“ am Hausnotruf-Basisgerät meldet. Wird ein bestimmter Zeitrahmen dabei überschritten, erfolgt vom Hausnotrufgerät automatisch eine entsprechende Meldung an die DRK-Hausnotrufzentrale. Dort werden dann -wie bei einem Notruf- entsprechende Hilfemaßnahmen umgehend eingeleitet.

    *Die Zusatzleistungen „Hausnotruf-Einsatzdienst“ und die Funktion „Tagestaste/tägliche OK-Meldung“ sind meist nur in Verbindung mit einer Schlüsselhinterlegung beim jeweiligen DRK möglich und nicht in allen Regionen gleichermaßen verfügbar. Nähere Informationen dazu erhalten Sie entweder telefonisch oder auf der jeweils regionalen DRK-Internetseite der ausgewählten Region (siehe regionale Informationen).

  • Wie bekomme ich individuelle Beratung?

    Rufen Sie uns an. Gern vereinbaren wir einen persönlichen Beratungstermin mit Ihnen. Auf Wunsch besucht Sie einer unserer Hausnotrufberater auch zu Hause. In einem ausführlichen Gespräch lernen wir Ihre Lebens- und Wohnsituation kennen und finden die für Sie passende Lösung. Gern sind wir Ihnen auch behilflich, wenn Sie einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse stellen möchten.

    Sie erreichen uns zu folgenden Bürozeiten unter 02405 6039-140:

    Montags-Donnerstags08:00 Uhr16:00 Uhr
    Freitags08:00 Uhr15:00 Uhr

     

     

  • Gibt es beim Hausnotruf zusätzliche Leistungen?

    Zusätzlich zum „Hausnotruf-Basispaket“ kann von Hausnotrufteilnehmern mit Wohnsitz im Einzugsgebiet der Städteregion Aachen (ausgenommen Region Eifel) die Zusatzleistung „Standard“ oder „Komfort“ hinzugebucht werden. Können im Alarmfall die vom Hausnotrufteilnehmer vorab benannten Bezugspersonen (wie z.B. Nachbarn, Bekannte oder Angehörige) telefonisch von der Hausnotrufzentrale nicht erreicht werden, begibt sich der Hausnotruf-Einsatzdienst mit den -in der Hausnotrufzentrale für den Notfall aufbewahrten Haus- und Wohnungstürschlüsseln- zu Ihnen. Detaillierte Informationen zu den aktuellen Preisen der einzelnen Leistungspakete finden Sie im Reiter „Preisübersicht“ und in unserem aktuellen Hausnotruf-Prospekt.

  • Welche Informationen muss ich geben?

    Bei der Einrichtung des Hausnotrufsystems benötigt das DRK einige wichtige persönliche Informationen, die in der Hausnotrufzentrale gespeichert werden und im Notfall zur Verfügung stehen. 

    Hierzu stellen wir Ihnen unter anderem folgende Fragen:

    • Wer ist der Personenkreis, der im Notfall kontaktiert werden soll (Familienangehörigen, Freunde oder Nachbarn)?
    • Wer hat bereits Schlüssel zu Ihrem Haus bzw. zu Ihrer Wohnung?
    • Wer ist Ihr Hausarzt / Facharzt?
    • Welche weiteren Hilfen nehmen Sie bereits in Anspruch? (z.B. Pflegedienst)
    • Welche Vorerkrankungen und Einschränkungen liegen bei Ihnen vor?

     So liegen in der Hausnotrufzentrale immer alle Informationen vor, um Ihnen jederzeit schnellstmöglich die richtige Hilfe geben zu können. All Ihre persönlichen Angaben werden streng vertraulich behandelt.

    Sofern Sie bereits einen Pflegegrad haben, werden wir Sie nach Ihrer Krankenkasse und Ihrer Versichertennummer fragen, um für Sie ggf. einen Antrag auf Kostenübernahme des Basispakets stellen zu können.

  • Ab welchem Pflegegrad werden die Kosten übernommen?

    Bei Teilnehmern mit anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse die Kosten des Basistarifs in Höhe von 23,00 €. Bei der Antragsstellung sind wir Ihnen gerne behilflich.

  • Welche Technische Voraussetzungen sind erforderlich?

    Für die standardmäßige Einrichtung des Hausnotruf-Systems in der häuslichen Umgebung werden lediglich ein eigener, freigeschalteter Telefonanschluss und eine normale Stromsteckdose benötigt. 

    Der Anschluss eines Hausnotrufsytems ist auch an einem so genannten "Voice-over-IP"-Telefonanschluss (VoIP) und sogar auch ohne eigenen Festnetz-Telefonanschluss über das Mobiltelefonnetz (GSM-Netz) möglich. 

    Sofern in der Wohnung ein so genannter „Voice-over-IP“-Anschluss anstatt eines gängigen Festnetz-Telefonanschlusses vorhanden ist oder Sie überhaupt keinen Festnetz-Telefonanschluss haben, teilen Sie uns dies bitte schon bei der Terminvereinbarung mit.

Wie geht es weiter?

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