"Helge"
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Hier berichten wir regelmäßig über unsere Arbeit mit den Hunden

 

 

 

Staffelleitung

Herr
Willi Leufgens

Frau
Maren Franz
(Stellvertretung)

Tel: 02405 6039-100
Fax: 02405 6039-200

RHS@DRK.ac

Henry-Dunant-Platz 1
52146 Würselen

  • Komme ich jetzt ins Fernsehen? :-)

    Unser Toni ist ja etwas ganz besonderes und das nicht nur, weil Hovawarte unter den Rettungshunden eher selten vertreten sind. Er ist auch bereits ein kleines Fernsehsternchen, nachdem er von VOX „HundKatzeMaus“ ein Stück weit auf seinem Weg vom Welpen zum Rettungshundeazubi begleitet wurde. Jetzt tritt Tayo in seine Fußstapfen als Fernsehberühmtheit, denn auch unser kleiner Labbi und seine Wurfgeschwister wurden die letzten Monate von einem Fernsehteam begleitet.

    Bei unserem Training im BSR Schotterwerk in Stolberg an diesem Wochenende hat uns das Team das letzte Mal mit der Kamera besucht. Unser Trümmerprofi Bolle ließ sich nicht lumpen und zeigte ihnen zusammen mit seinem Frauchen Maren, wie es später einmal aussehen kann, wenn so ein ausgewachsener Trümmerhund Schutthaufen nach lebenden Menschen absucht. Da Tayo da noch hin möchte, kletterte er vor laufender Kamera ein bisschen auf den Trümmern herum. Schließlich muss ein angehender Rettungshund sich erstmal mit solchen Untergründen vertraut machen, damit er sich später so grazil darauf bewegen kann wie seine großen Vorbilder Bolle und Nero.

    Abseits der Trümmer führte er dem Filmteam auch vor, dass er zumindest in der Fläche schon sehr schön suchen kann. Da bleibt es auch nicht aus, dass sein Frauchen Caro im Interview lebhaft und mit  leuchtenden Augen erzählt, wie stolz sie auf ihren kleinen Tayo ist.

    Das Interview und die gesamte Reportage "Kleine Hunde - großes Chaos" über Tayo und seine Geschwister kann man ab Ende August donnerstags um 20:15 Uhr bei Sat1 Gold sehen.
    Wir danken der DOCMA TV Produktin GmbH, dass unser Tayo dabei sein darf. Es hat wieder einmal Spaß gemacht mit einem professionellen und umsichtigen Fernsehteam zu arbeiten.

  • Erste Hilfe am Hund will gelernt sein

    Erste Hilfe am Menschen leisten zu können, ist für uns selbstverständlich. Aber auch unsere vierbeinigen Partner können sich einmal verletzen und müssen dann erstversorgt werden. Deshalb ist erste Hilfe am Hund auch ein Teil unserer Fachausbildung, dem wir uns an diesem Samstag mit einigen unserer Kolleginnen und Kollegen der Johanniter-Staffel (Aachen-Düren-Heinsberg) zusammen gewidmet haben.

    An dieser Stelle ein sehr herzliches Dankeschön an Frau Dr. med. vet. Andrea Reiners, unter deren professioneller Anleitung wir gelernt haben, Notsituationen am Hund zu erkennen und entsprechend zu handeln.

    Da die besten Lernergebnisse bekanntlich erzielt werden, wenn man die Theorie direkt mal in der Praxis übt, waren Helge, Nero und Tayo dankenswerter Weise mitgekommen, um uns vorzuführen, wie man einen Hund korrekt verarztet. Nero genoss es sichtlich, so im Mittelpunkt zu stehen. Immer wenn es hieß, ein Freiwilliger werde gebraucht, reckte er bereitwillig seine große Pfote in die Luft, um sich als Modell zur Verfügung zu stellen. Er präsentierte uns stolz und freudig seine Kopf- und Pfotenverbände. Er zeigte uns auch von sich aus, wie man fachhündisch einen aufblasbaren Halskragen anlegt, falls Hund mal eine Verletzung hat, an der nicht geleckt werden darf.

    Unser kleiner Medienprofi Tayo konnte es auch kaum abwarten, sich dem Publikum als Modell zu präsentieren. Wir sind uns aber nicht ganz sicher, ob er beim Anlegen des Pfotenverbandes durch einen Kollegen der Johannitern vor Lampenfieber zappelte oder ob er uns eine Kostprobe seines schauspielerischen Talents geben wollte. Vermutlich hat Tayo die Übung etwas realistischer gestalten wollen... denn mal ganz ehrlich: Welcher Hund hält schon so still wie Nero, wenn man ihm einen Verband anlegt? :-)

    Helge ließ sich zwar geduldig Kopf und Pfote einwickeln, zeigte uns aber mit seinem Gesichtsausdruck sehr deutlich, dass er sich seinen Samstag irgendwie anders vorgestellt hatte.

    Dank Frau Dr. med. vet. Reiners und unseren Vorführhunden sind wir jetzt für jeden tierischen Notfall gerüstet.

    "Ich hätte da auch noch andere Pläne für den Samstag..." :-)
  • Frohe Ostern

    Suchen ist ja allgemein eine beliebte Beschäftigung am Osterwochenende. Von daher haben wir uns dazu entschlossen, das Training am Ostersamstag stattfinden zu lassen. Denn Suchen macht Spaß - vor allem unseren Hunden. Um ein wenig Abwechslung hinein zu bringen und das Ganze etwas spannender zu gestalten, waren wir statt im Wald im Schotterwerk. Und irgendwie sahen Adrienne und Hannah schon ein bisschen wie riesige, lebende Ostereier aus, als sie mit ihren Helmen auf den Köpfen so in den großen Schutthaufen versteckt waren.

    Am Ende gab es dann für die Zweibeiner noch eine kleine Überraschung. Willi spendierte eine Runde bunte Eier, die wir zweibeinigen Nasenlegastheniker glücklicherweise in der Mittagshitze nicht auch noch selber suchen mussten.:-)

  • Ebony and Ivory - Schwarz und Weiß - Tayo und Pascow

    So unterschiedlich unsere zwei Youngster auf den ersten Blick auch erscheinen, um so mehr vereint die Beiden ihr großes Ziel: Menschen zu suchen und damit zu helfen, Menschenleben zu retten. Die erste Hürde haben sie gestern genommen.

    Während Tayo mit seinem halben Jahr noch etwas tapsig wirkt und bei allen Zuschauern ein „Oh, wie süß“ entlockt, schreitet der zweijährige Pascow schon mit ganz stolzer Brust über den Trainingsplatz. Beide bringen alle Voraussetzungen mit, um ein zuverlässiger Rettungshund zu werden. Und so war es wenig erstaunlich, dass sowohl der kleine Tayo als auch der hübsche Pascow den Eignungstest in allen Disziplinen mit Bestnoten abgeschlossen haben.

    Wir sind stolz und gratulieren Caro mit Tayo und Hannah mit Pascow und freuen uns darauf, die Vier auf ihrem weiteren Weg zu begleiten und zu unterstützen.

  • Willi und Pelle beenden zum dritten mal die Rettungshundeteamprüfung mit Erfolg

    Und wieder einmal konnte Willi zeigen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter zusammen mit seinem Hund erfolgreich aktiv unterwegs sein kann. Er hat gestern zum dritten mal mit seinem Schafspudel "Pelle" die Rettungshundeteamprüfung absolviert.

    In Zukunft sind die Beiden weiterhin im Einsatz, wenn es darum geht vermisste Menschen zu suchen und zu helfen. Vielen Dank Willi, für Dein Engagement - Du bist für viele ein Vorbild, dem es nachzueifern gilt. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

  • Ein Trainingswochenende im Rotkreuz Transit 59 in Vogelsang

    Ein gemeinsames Training mit der befreundeten Rettungshundestaffel ist immer schön – aber ein ganzes Trainingswochenende ist noch viel schöner. Und da wir in der Unterkunft im Jugend-, Natur- und Umweltbildungshaus in Vogelsang noch Zimmer frei hatten, luden wir die Johanniter kurzerhand ein, mitzukommen. Diese nahmen die Einladung gerne an und sorgten dankenswerter Weise auch für die hervorragende Verpflegung der zweibeinigen Teilnehmer. Einem spannenden und lehrreichen Wochenende stand somit nichts mehr im Weg. Für uns alle war es eine gute Gelegenheit, uns untereinander noch besser kennen zu lernen und auszutauschen. Im Falle eines realen Einsatzes ist Teamwork und auch gegenseitiges Vertrauen gefragt. Nach getaner Arbeit ließen wir den Samstagabend in gemütlicher Runde ausklingen. Unser Senior Bruce sorgte dann doch irgendwann für die nötige Disziplin und fand, dass wir bitte nicht so lange aufbleiben und quatschen sollten, da man - beziehungsweise Hund - ja mal irgendwann ins Bett gehen und schlafen muss. Denn auch der Sonntag sollte noch fleißig genutzt werden. ;-)

    Leider sorgte der Sturm dafür, dass wir doch nicht alles machen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Damit noch alle sicher wieder nach Hause fahren konnten, wurde das Training vorzeitig beendet.  Aber es blieb noch die Zeit, unser neues "Spielzeug", einen Tarnanzug, ausprobieren. An dieser Stelle auch noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Laura von den Johannitern, die sich als Busch verkleidet von Bruce und Nero hat suchen lassen.

    DANKE an Alle für ein erlebnisreiches, harmonisches und humorvolles gemeinsames Wochenende.

  • Oche Alaaf!

    Als Rettungshundestaffel sind wir ein Teil der Bereitschaft und wenn mal wieder ein Großereignis ins Haus steht, wird jede Hand in der Bereitschaft gebraucht, die mit anpackt. Von daher kommt es gelegentlich auch mal vor, dass wir ohne unsere vierbeinigen Partner unterwegs sind und arbeiten – zum Beispiel am Rosenmontag. Und während Pelle, Nero, Kim und Tayo ihren freien Tag genossen und das taten, was Rettungshunde und Rettungshundazubis eben so machen, wenn sie frei haben, waren Willi, Caro und Adrienne in der Aachener Innenstadt im Einsatz, um erste Hilfe zu leisten, falls die Kamelle ins Auge gegangen oder der elfte kleine Feigling wider Erwarten doch schlecht gewesen sein sollte. Unterstützt wurden sie dabei von Rettungssanitäterin Celina.

    Da am Morgen noch ein leichter Sturm über die Städteregion hinwegfegte, ging der Zug dieses Jahr eine Stunde später los als sonst, dafür war das Wetter am Nachmittag aber umso schöner. Und obwohl viele Jecken in unserem Streckenabschnitt feucht-fröhlich feierten, war es bemerkenswert ruhig und friedlich, sodass unsere Hilfe nicht benötigt wurde und wir ganz entspannt die vielen Gruppen bewundern konnten, die an uns vorbei zogen.

  • Training auf dem Bauernhof und das neue Einsatzfahrzeug

    Die einen nannten es "Ferien auf dem Bauernhof" die anderen "Bällebad für Erwachsene" ... aber alle waren sich einig, dass es ein richtig toller Trainingstag war.
    Zu verdanken haben wir dieses Vergnügen der M. Schall GmbH & Co. KG aus Merzenich, die für uns den Lindenhof geöffnet hat. Dieser bot uns viele interessante Ecken, Nischen und Flächen, um die Versteckpersonen zu verbergen. Unsere Hunde mussten ihre Nasen mächtig anstrengen.

    Und das neue Einsatzfahrzeug ist eingetroffen und wurde von Crisou ausgiebig getestet. :-)

    Aber schaut doch einfach mal selber rein.....

  • Gemeinsames Training in den Trümmern

    So langsam rollt das Training nach der Weihnachtspause wieder an. Haben wir den letzten Mittwochabend noch für die Auffrischung unserer theoretischen Trümmerkunde genutzt, so ging es am Samstag zusammen mit unserer befreundeten Rettungshundestaffel der Johanniter (Aachen-Düren-Heinsberg) ins aktive Trümmertraining.

    Bei so vielen Hunden, die alle auf ihre Kosten kommen sollten, wurde es ein langer Tag. Erst nach Sonnenuntergang stiegen alle erschöpft, aber um einige Erfahrungen reicher, in die Einsatzfahrzeuge.

    Schön war es mit Euch ... Sarah, Norbert, Nicole und alle weiteren Johanniter... :-)

  • Üben für den Ernstfall

    Es war bereits dunkel, als die Rettungshundeführer und die Helfer die Hunde in den Einsatzwagen verluden und selbst im Fahrzeug Platz nahmen. Es herrschte eine Mischung aus Anspannung und Vorfreude und es wurde wild spekuliert, wie der Abend wohl verlaufen würde. Anekdoten aus der Vergangenheit wurden erzählt und man spürte, dass jeder wieder mit Herzblut dabei war.

    Dann bog der Einsatzwagen in einen Waldweg ein und es schien noch dunkler zu werden. Im Schein der Autostrahler sah man in der Ferne bereits die Reflexionsstreifen der Einsatzbekleidung anderer Rettungshundeteams. Der Wagen hielt und alle warfen sich in ihre orangefarbenden Jacken, streiften sich die Wollmütze, auf die keiner bei Temperaturen knapp über der Nullgradgrenze verzichten wollte, über und suchten im Rucksack nach der Taschenlampe.

    Und dann ging alles recht schnell. Die Gruppenführer wurden in die Lage eingewiesen und informierten dann ihre Teams. Drei Personen wurden vermisst und in dem angrenzenden großen Waldgebiet vermutet. Die Fläche wurde aufgeteilt und den einzelnen Rettungshundeteams zugewiesen. Und schon war es Zeit, die Hunde aus dem Einsatzfahrzeug zu holen, aufzuwärmen und mit GPS-Sendern zu versehen. Jeder kannte seine Aufgabe und wusste, was zu tun war.  Auch die Hunde, denen man die Vorfreude anmerken konnte. Aufgeregt reckten sie ihre Nasen in die Luft und warteten auf das Startsignal. Nur noch über Funk anmelden und die Information absetzen, dass der Hund zur Suche angesetzt wird, und schon ging es los .... „Such und Hilf“

    Die Rettungshundeführer schlugen sich zusammen mit ihrem Hund und ihrem Helfer im Schein der Taschenlampe durch das Dickicht des Waldes. Es dauerte nicht lang und über Funk war die Meldung zu vernehmen, dass die erste Person gefunden wurde. Circa 15 Minuten später kam die erfreuliche Nachricht, dass die gute Nase eines Rettungshundes die zweite vermisste Person erschnüffelt hat.

    Was sich wie ein Auszug aus einem Roman anhört, war am späten Freitagabend für die Teams der Rettungshundestaffel Aachen Realität. Gemeinsam mit den anderen Rettungshundestaffeln des Abschnitts 3 probten sie für den Ernstfall. Unter realistischen Bedingungen können die diversen Einheiten der Organisationen die Zusammenarbeit trainieren, um für den wirklichen Notfall bestens vorbereitet zu sein. Denn dann geht es tatsächlich darum, vermisste Personen schnell zu finden und der weiteren Versorgung zuzuführen.

    Besonderer Dank geht an den Förster des Reviers, der bereitwillig kurzfristig seinen Wald für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Ohne ein passendes Gelände können derartige Einsätze nicht trainiert werden.

  • Super gemacht Caro und Nero!

    Wir gratulieren ganz herzlich unserer Caro und sind sehr stolz, dass sie heute zusammen mit ihrem Labradorrüden "Nero" die Rettungshundeteamprüfung erfolgreich bestanden hat. Für die künftigen Einsätze wüschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.

    Ein großes Dankeschön für die perfekte Organisation geht an den DRK KV Euskirchen, der sich unter anderem noch kurzfristig um eine trockene Unterkunft für die wartenden Teilnehmer gekümmert hat.

  • Marktplatz für das Ehrenamt in Erkelenz

    Am Samstag fand diese Veranstaltung zur Würdigung und Vorstellung der verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten erstmalig im Kreis Heinsberg statt - ein Erlebnis für die ganze Familie. Während sich die Kinder in der Hüpfburg austobten oder sich die kleinen Gesichter schminken ließen, konnten sich die Erwachsenen im Menschenkicker sportlich beweisen oder sich an den einzelnen Ständen vom Katastrophenschutz bis zur Jugendarbeit informieren. Gut gestärkt mit leckeren Spezialitäten vom Grill sowie Kaffee und Kuchen konnte sich die Familie dann wieder bei den beiden Vorstellungen der Rettungshundestaffel zusammenfinden und bei strahlendem Sonnenschein einen Einblick in unsere Rettungshundearbeit gewinnen. Gezeigt wurde neben der Unterordnung auch der Aufbau eines Hundes bis zum fertigen Rettungshund.

  • Herzlichen Glückwunsch Maren und Bolle

    Hinter uns liegen nun ein paar Wochen mit frostigen Temperaturen, Schnee- oder Regenfall, viel Matsch und so manche Trainingsstunden in späten dunklen Abendstunden. Aber auch diese Widrigkeiten haben uns nicht davon abgehalten, fleißig mit unseren Vierbeinern zu arbeiten. 

    Die Belohnung hierfür durften sich Maren und Bolle gestern bei fast frühlingshaften Wetter in der Schavener Heide nach der bestandenen Rettungshundeteamprüfung (Fläche) abholen – die Verlängerung der Prüfplakette für die nächsten zwei Jahre. 

    Bolle hat in seiner nun fünften Prüfung (2x Fläche und 2x Trümmer) wieder gezeigt, dass er nach wie vor ein sehr guter Rettungshund ist. Maren kann sehr stolz auf ihren Großen sein. 

    Wir danken allen für diesen gelungenen Tag – den Helfern für ihren Einsatz, den Hundeführern für den interessanten Austausch unter Gleichgesinnten, dem Landesverband für Speis und Trank und den Prüfern für ihre faire Bewertung, ihre Kritik sowie die Tipps und Anregungen.